Werder will in Hoffenheim Stuttgart-Gesicht zeigen
Noch ist Werder Bremen nicht gerettet. Und in Hoffenheim fehlt weiter ein Routinier.
Noch ist Werder Bremen nicht gerettet. Und in Hoffenheim fehlt weiter ein Routinier.
Nach dem kraftlosen Auftritt beim 1:3 gegen Augsburg will Werder Bremen im schweren Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim wieder sein Stuttgart-Gesicht zeigen. Vor zwei Wochen hatten die Grün-Weißen beim 1:1 im Schwabenland einen überzeugenden Auftritt im Abstiegskampf hingelegt und einen überraschenden Punkt geholt. Ein weiterer Zähler an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) würde die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen.
Werder-Coach Daniel Thioune ...
... über das Spiel in Hoffenheim
«Wir fahren nach Hoffenheim, um eine andere Leistung zu zeigen als gegen Augsburg und eine ähnliche wie vor zwei Wochen in Stuttgart.»
... über seine Reaktion, wenn der Klassenerhalt perfekt ist
«Wenn es nachher Tabellenplatz 15 ist, dann ist man mit einem blauen Auge davongekommen. Dann verbietet es sich zu feiern. Aber man kann froh sein, weil der Worst Case nicht eintrat. Es wird keiner glücklich aus dieser Saison gehen, aber am Ende vielleicht doch mit ein bisschen Zufriedenheit, drei Teams hinter sich gelassen zu haben.»
... über das Personal in Hoffenheim
«Ich bin bei Jens Stage guter Dinge, dass er mit nach Hoffenheim reist. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auch in der Startelf steht. Leonardo Bittencourt hatte nochmal eine Kontrolluntersuchung und die Verletzung gestaltet sich so, dass es nahezu auszuschließen ist, dass er nächste Woche ins Training zurückkehrt.»
... die Planungen für die neue Saison
«Mit der Zukunft beschäftige ich mich, wenn ich mit der Gegenwart abgeschlossen habe. Ich bin in alles involviert, aber auch nur informiert, mehr begleitend. Ich habe Kenny Quetant kennenlernen dürfen, habe ihn im Video gesehen, vorher aber nicht persönlich. Dass, was ich bisher begleiten durfte, das sieht schon sehr vielversprechend aus.»
Werder geht mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz in die letzten beiden Spieltage. Ein Punkt in Hoffenheim reicht zur Rettung. Gewinnen Wolfsburg (gegen Bayern München) und der FC St. Pauli (bei RB Leipzig) ihre Partien nicht, kann Bremen auch bei einer Niederlage im Kraichgau nicht mehr absteigen.
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