Epstein-Akten: Demokrat wirft Ministerin Vertuschung vor
Als das US-Justizministerium jüngst weitere Epstein-Akten veröffentlichte, machte er klar: Das war es jetzt, wir haben unsere Pflicht getan. Doch nicht jeder gibt sich damit zufrieden.
Als das US-Justizministerium jüngst weitere Epstein-Akten veröffentlichte, machte er klar: Das war es jetzt, wir haben unsere Pflicht getan. Doch nicht jeder gibt sich damit zufrieden.
Der demokratische Kongressabgeordnete Jamie Raskin hat US-Justizministerin Pam Bondi im Umgang mit den Epstein-Akten «Vertuschung» vorgeworfen. Der US-Kongress habe ihr Ministerium aufgefordert, sechs Millionen Dokumente, Fotos und Videos aus den Akten rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu veröffentlichen, sagte Raskin bei einer Anhörung Bondis im Repräsentantenhaus. Veröffentlicht worden sei allerdings nur die Hälfte.
Bei den zurückgehaltenen Dokumenten handle es sich nicht nur um Duplikate, sagte er. «Sie betreiben eine gewaltige Epstein-Vertuschung direkt aus dem Justizministerium heraus», warf der Demokrat Bondi vor. Ihr Ministerium hatte Ende vergangenen Monats etliche weitere Ermittlungsakten zum Fall Epstein veröffentlicht. Damit sei die Sichtung und Überprüfung der Unterlagen beendet, das Ministerium sei seiner Verpflichtung nachgekommen, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche damals.
© dpa-infocom, dpa:260211-930-674559/2
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten