Heidenheim kämpft aufopferungsvoll um die letzte Chance.
Harry Langer/dpa
Heidenheim kämpft aufopferungsvoll um die letzte Chance.
Fußball-Bundesliga

Bayern-Patzer macht Abstiegskampf noch spannender

Heidenheim holt sensationell einen Punkt in München und darf von der Rettung träumen. Im Champions-League-Rennen kassiert Leipzig eine Schlappe in Leverkusen.

Zwischen den beiden Champions-League-Krachern gegen Paris Saint-Germain hat Meister FC Bayern in der Fußball-Bundesliga gepatzt und für zusätzliche Spannung im Abstiegskampf gesorgt. Die Münchner kamen gegen Schlusslicht 1. FC Heidenheim nicht über ein 3:3 (1:2) hinaus, verhinderten durch ein Last-Minute-Tor aber gerade noch eine Niederlage. 

Damit liegt die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt nur noch zwei Punkte hinter dem Vorletzten VfL Wolfsburg (25) und drei Zähler hinter dem FC St. Pauli (26). Die beiden Rivalen sind erst am Sonntag im Einsatz.

Leverkusen punktet dreifach - Trio lauert hinter RB Leipzig

Im Rennen um die Champions-League-Plätze hat der VfB Stuttgart in Unterzahl einen wichtigen Punkt beim direkten Rivalen TSG 1899 Hoffenheim erkämpft. Tiago Tomas traf in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 3:3 (1:2) für den VfB. 

Allerdings war das Remis nur bedingt hilfreich: Denn durch einen 4:1 (2:0)-Heimsieg mit einem Dreierpack von Patrik Schick schob sich Bayer 04 Leverkusen vorbei auf Platz vier. Verlierer in Leverkusen war RB Leipzig. Die Sachsen bleiben mit 62 Punkten Dritter, Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim liegen mit jeweils 58 Zählern auf den Plätzen dahinter.

Hamburg nach Sieg gerettet?

In der erweiterten Abstiegszone hat der Hamburger SV wohl den entscheidenden Schritt zur Rettung gemacht. Der HSV siegte bei Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0) und liegt nun acht Punkte vor dem Relegationsplatz. Bei der Eintracht spitzt sich die Krise um den umstrittenen Trainer Albert Riera weiter zu.

Eine Punkteteilung gab es im Abstiegskampf beim 2:2 (0:1) zwischen Union Berlin und den 1. FC Köln. Damit holten die Köpenicker den ersten Punkt im dritten Spiel unter Trainerin Marie-Louise Eta. Union liegt bei 33 Zählern, der FC muss mit 32 Punkten etwas mehr zittern. Gleiches gilt für Werder Bremen (32) nach dem 1:3 (0:2) gegen den FC Augsburg.

Auf sieben Positionen veränderte Bayern-Coach Vincent Kompany seine Mannschaft im Vergleich zum 4:5-Spektakel in Paris. Das wusste Heidenheim zunächst durch Budu Siwsiwadse (22.) und Eren Dinkci (31.) auszunutzen. Die Bayern kamen aber durch zwei Treffer von Leon Goretzka (44. und 57.) zurück, ehe erneut Siwsiwadse ein Traumtor erzielte (76.). Doch Michael Olise gelang in der zehnten Minute der Nachspielzeit noch der Ausgleich.

Kramaric-Tore reichen Hoffenheim nicht

Hoffenheim wähnte sich bereits auf dem vierten Platz. Denn durch die Tore von zweimal Andrej Kramaric (7. und 49.) sowie Bazoumana Touré (24.) waren die Kraichgauer lange auf der Siegerstraße. Für den VfB trafen aber Chris Führich (20.), Ermedin Demirovic (64.) und schließlich Tomas. Dabei hatte Stuttgarts Atakan Karazor zuvor wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen (69.).

In Frankfurt brachte Can Uzun die Eintracht in Führung (48.), doch Albert Grönbaek (51.) und Fabio Vieira (59.) drehten für den HSV das Spiel. Dazu sah Frankfurts Rasmus Kristensen die Gelb-Rote Karte (90.+12)

In Berlin gab es Ärger um das Kölner Führungstor durch Marius Bülter (33.). Denn die Gastgeber monierten, dass Said El Mala nicht im passiven Abseits stand, sondern sehr wohl ins Spiel eingegriffen habe, weil er zunächst in Richtung Ball gegangen war. El Mala erzielte schließlich das zweite Tor für den FC, ehe die Gastgeber durch Tom Rothe (73.) und Livan Burcu (89.) noch einen Punkt erkämpften.

Matchwinner bei Augsburg war Anton Kade mit zwei Treffern (24. und 45.+3). Außerdem traf Kristijan Jakic (69.). Werder konnte durch Romano Schmid nur zwischenzeitlich verkürzen (64.). Damit darf der FCA als Tabellenneunter gar von einer Europacup-Teilnahme träumen.

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