Der Tod des jungen Rugby-Spielers Hyron Andrews sorgt für Erschütterung (Archivbild).
Martin Rickett/PA Wire/dpa
Der Tod des jungen Rugby-Spielers Hyron Andrews sorgt für Erschütterung (Archivbild).
Notfall

Südafrikanischer Rugby-Spieler stirbt in Frankreich

Vor dem Champions-Cup-Spiel gegen La Rochelle stirbt Hyron Andrews mit 31 Jahren im Teamhotel. Die Partie soll dennoch stattfinden.

Der südafrikanische Rugby-Spieler Hyron Andrews (31) ist vor einem Spiel im Champions Cup in Frankreich gegen La Rochelle in seinem Hotel gestorben. Das teilte sein Johannesburger Verein, die Lions Rugby Company, mit. 

«Der Tod von Hyron hat uns zutiefst erschüttert. Er war nicht nur ein begabter Rugby-Spieler, sondern auch ein geschätztes Mitglied unserer Lions-Familie, zu der er erst in dieser Saison gestoßen war», sagte Vereinspräsident Rudolf Straeuli. Das Spiel gegen La Rochelle am Samstagabend solle aber stattfinden. Andrews solle mit einer Schweigeminute gedacht werden.

Wiederbelebungsversuche erfolglos

Der Rugby-Spieler sei am Vormittag leblos in einer Duschkabine im Teamhotel auf der Insel Île de Ré an der Atlantikküste entdeckt worden, berichteten französische Medien. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Die Todesursache werde noch untersucht, möglicherweise handele es sich um einen Unfall. 

Auch der für die großen europäischen Rugby-Pokalwettbewerbe zuständige Verband EPCR reagierte erschüttert. Der Verband sei «zutiefst bestürzt» gewesen, als er vom tragischen Tod von Hyron Andrews erfahren habe, hieß es in einer Mitteilung.

© dpa-infocom, dpa:261016-930-851525/1
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