Dave Grohl
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Dave Grohl
Nach außerehelichem Kind

Dave Grohl besuchte über 430 Therapiesitzungen

Dave Grohl, der Frontmann der Foo Fighters, verriet kürzlich in einem ausführlichen Portrait mit dem Guardian zahlreiche persönliche Details aus seinem Leben.

430 Therapiesitzungen in den letzten anderthalb Jahren

In einem ausgedehnten Portrait mit dem britischen Guardian gewährte Foo Fighters - Frontmann Dave Grohl tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt. Von Leistungssucht über die Gründe seines Seitensprungs aus dem ein Kind hervorging sprach Grohl sehr ausführlich und offen über die Gründe und seine Therapie. Laut eigenen Angaben habe er in den letzten 70 Wochen über 430 Therapiesitzungen besucht, um seine Gefühls- und Gedankenwelt neu zu sortieren. 

Dave Grohl war süchtig nach "Leistung"

So habe er in seiner Therapie gelernt, dass er in den letzten Jahren immer neuen Zielen hinterhergejagt ist und sich dabei mitunter übernommen hat. Und all das für ein Glücksgefühl, dass kaum länger als 24 Stunden zu spüren war: „Dann erreicht man die Ziellinie, und es fühlt sich 24 verdammte Stunden lang gut an, und dieses Gefühl ist sofort wieder weg." Der Frage, ob das der Grund für seine Affäre mit einer anderen Frau sei, wisch er indes aus: „Nein. Ich glaube, so habe ich mich einfach übernommen und mich selbst verloren. Ich habe mich nicht mit mir selbst auseinandergesetzt und [die Gefühle] wirklich von meinem Kopf in mein Herz fließen lassen. Bis ich an den Punkt kam, an dem ich einfach dachte: Ich muss aufhören, alles abschalten und mein Herz finden.“

Trauerbewältigung nach Hawkins Tod

Grohl erzählte, dass er in einem Traum seinen alten Weggefährten Taylor Hawkins auf der Couch neben sich habe sitzen sehen und ihm zu verstehen gab, dass alle ihn vermissen: „Es war so verdammt real. Er war glücklich. Seine Haare sahen toll aus, er war braun gebrannt. Das Erste, was ich sagte, war: ‚Oh mein Gott, wir vermissen dich so sehr.‘" 

Im Verlauf des Interviews äußerte Grohl sich wie folgt: „Über diese Dinge Songs und Texte zu schreiben, reicht manchmal aus. Was tiefere, längere Gespräche darüber angeht, behalte ich vieles noch immer für mein persönliches Leben – so unpersönlich und öffentlich es auch wirken mag. Aber ich glaube, dass ich aus vielen Gründen an einen Punkt gelangt bin, an dem ich innehalten und mich selbst neu bewerten musste. Das ist ein fortlaufender Prozess.“

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