Grammys: Turnstile räumen ab – Rock & Metal lebt!
Bei den Grammys stehen neben der Pop-Welt auch die besten Rock- und Metalbands im Fokus und sichern sich den wichtigsten Musikpreis der Welt.
Bei den Grammys stehen neben der Pop-Welt auch die besten Rock- und Metalbands im Fokus und sichern sich den wichtigsten Musikpreis der Welt.
Die Grammy-Verleihung ist jedes Jahr die große Standortbestimmung der Musikbranche – und für ROCK FM-Fans vor allem eine Frage: Wie sichtbar sind Rock, Alternative und Metal im Mainstream? Auch wenn die ganz großen TV-Schlagzeilen oft an Pop und Hip-Hop gehen: In den Rock-Kategorien wurde es diesmal richtig spannend – und teilweise überraschend.
Die stärkste Ansage im Rock-Block kommt von Turnstile: Mit „Never Enough“ gewinnt die Band den Grammy als Bestes Rock-Album. Und es bleibt nicht bei einer Trophäe: Auch „Birds“ wird als Beste Metal-Darbietung ausgezeichnet. Ein klares Zeichen, dass Hardcore-, Punk- und Metal-Energie gerade wieder stärker im Fokus steht – wenn Songwriting und Druck stimmen.
In der Kategorie Best Rock Performance setzt sich Yungblud durch: „Changes (Live from Villa Park / Back to the Beginning)“ (feat. Nuno Bettencourt, Frank Bello, Adam Wakeman & II) holt den Award. Es war der ikonische Auftritt von Younblud bei der großen Final-Show zu Ehren von Ozzy Osbourne. Dafür wurde er gefeiert. Hier schaffte er seinen Durchbruch und Akzeptanz auch bei den älteren Rockfans. Und es sasst zur Grammy-Logik: Wenn eine Award-Show etwas belohnt, dann sind es Momente, die live funktionieren. Und genau da kann Rock seine Stärken ausspielen.
Beim Songwriting geht der Grammy für Best Rock Song an Nine Inch Nails: „As Alive as You Need Me to Be“ (Trent Reznor/Atticus Ross) wird als bester Rock-Song ausgezeichnet.
Das unterstreicht: Bei den Grammys zählt nicht nur ein großer Refrain – sondern oft auch Handschrift, Atmosphäre und Haltung.