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Musikreport

Neue Studie wirft Fragen zu Kurt Cobains Tod auf

Mehr als 30 Jahre nach dem Tod von Kurt Cobain sorgen neue forensische Analysen erneut für Diskussionen.

Mehr als 30 Jahre nach dem Tod von Kurt Cobain, dem Frontmann der legendären Grunge-Band Nirvana, sorgt eine neue forensische Analyse erneut für Diskussionen. Ein Team unabhängiger forensischer Wissenschaftler behauptet, dass Cobains Tod im Jahr 1994 möglicherweise kein Suizid gewesen sein könnte, sondern eher Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen könnten. In der ursprünglichen Untersuchung war Cobains Tod als Folge einer selbst zugefügten Schussverletzung beim Wohnungsfund in Seattle bewertet worden. Bei der neuen Analyse wurden allerdings Aspekte wie der Zustand des Körpers, viel zu hohe Heroinwerte im Blut und angeblich ungewöhnliche Szenenmerkmale hervorgehoben, die die Forscher als nicht typisch für einen klassischen Suizid ansehen. Die Autoren der Studie stellen die These auf, dass Cobain vor seinem Tod möglicherweise bewusstlos durch Drogen gesetzt worden sei und der Schuss später inszeniert wurde, um ein Suizid-Szenario zu erzeugen. Diese Interpretation widerspricht der offiziellen Einschätzung der Ermittlungsbehörden. Sowohl die Seattle Police Department als auch das King County Medical Examiner’s Office halten an der ursprünglichen Einschätzung fest und sehen derzeit keinen Grund, den Fall offiziell wieder zu öffnen.