Die Wirkung von Radiowerbung lässt sich messen und analysieren, auch wenn es auf den ersten Blick schwieriger ist als bei digitalen Kanälen, denn klassische KPIs wie Impressions, Views oder Leads greifen hier nicht.
Entscheidend, um die Wirkung von Audiowerbung zu messen, ist der „Share of Search“ (SoS). Der Share of Search zeigt, wie oft eine Marke online gesucht wird, verglichen mit der Konkurrenz. Audio ist hierfür ein effektiver Treiber. Da der digitale Wettbewerb intensiver ist denn je, müssen sich Marken durchsetzen, um im Gedächtnis zu bleiben. Schon der weltweit anerkannte Marketingexperte Les Binet hat belegt, dass ein steigender Share of Search (SoS) einer Marke meist mit einem steigenden Marktanteil einhergeht.
Ein Beispiel: Wird eine Biermarke online häufiger gesucht als eine andere, ist auch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Verbraucher bei „Bier“ zuerst an genau diese Marke denken. Dieser Effekt, die sogenannte mentale Verfügbarkeit, zeigt, wie Radiowerbung das Suchverhalten im Internet beeinflusst und die Markenstärke erhöht.
Für Werbetreibende dient der SoS als Frühindikator für Markenbekanntheit und potenzielle Marktanteile. Alle dafür nötigen Daten liefert der Google Search Index – eine verlässliche Quelle für Werbetreibende, um das Interesse und die Relevanz einer Marke zu messen.